Universitätsklinikum Göttingen

1. BA Generalentwicklungsplan

Im Rahmen der Generalentwicklungsplanung für das Universitätsklinikum Göttingen waren unterschiedliche Lösungsansätze untersucht worden. Ein stufenweiser Neubau der Akutklinik im Süden bei Erhalt des UBFT-Gebäudes für u.a. Forschung und Lehre konnte wegen der Beibehaltung der Erschließung und der engen Verzahnung mit dem Bestand die meisten Vorteile auf sich vereinen.

Die Organisation der Akutklinik erfolgt in sieben medizinische Zentren, von denen im 1. BA zunächst das Neuro-Kopf-Zentrum, das Herzzentrum und das baulich funktionale operative Zentrum errichtet werden. Dieser Neubau gliedert

sich in zwei, durch eine Magistrale verbundene Teile. Der zum UBFT liegende Teil nimmt die Notfallaufnahme mit Liegendkrankenanfahrt, das Ambulante Operieren, die Herzkatheterlabore sowie das OP-Zentrum, mit 20 OP-Sälen auf, der südliche Teil die Intensivmedizin mit 162 Betten, die Normalpflege mit 456 Betten und die Ambulanzen.

Durch die Verwendung des durch das UBFT vorgegebenen Baumaterials Beton, entsteht durch dessen Neuinterpretation ein spannungsvoller Dialog zwischen Bestand und einer hochmodernen Klinikstruktur, die den Zukunftsanspruch der UMG deutlich macht.

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