Städtisches Klinikum München

Machbarkeitsstudie über die bauliche Entwicklung

Im Jahr 2005 fusionierten die fünf Krankenhäuser Münchens zu „Städtisches Klinikum München GmbH“. Mit rund 3300 Betten, 260 tagesklinischen Plätzen und 8500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Städtische Klinikum München der größte Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen im süddeutschen Raum.

Auf Basis einer 2013 veröffentlichen europaweiten Ausschreibung wurde LUDES in Kooperation mit der Teamplan GmbH mit der Erstellung einer „Machbarkeitsstudie über bauliche Erweiterungen und Neubauten an den Kliniken Schwabing und Bogenhausen“ beauftragt. Ziel war es, „den geänderten Rahmenbedingungen und Prozessabläufen im Krankenhausbereich Rechnung zu tragen und die Häuser den zukünftigen Anforderungen anzupassen“. Später wurde die Beauftragung auf die Klinikstandorte Harlaching und Neuperlach ausgedehnt.

Als Grundlage für die Studie stand das parallel erarbeitete Sanierungsgutachten der Boston Consulting Group zur Verfügung. Hierin wird ein Maßnahmenpaket entwickelt, das im Kern die Gründung von medizinischen Kompetenzzentren, die Reduktion von Bettenkapazitäten und einen Stellenabbau vorsieht. Dabei sollen alle vier Hauptstandorte mit Notfallversorgung erhalten bleiben, die dermatologische Klinik jedoch später nach Neuperlach verlegt werden.

Zuerst wurde von LUDES/Teamplan eine umfangreiche Analyse des Bestands und der geplanten bzw. bereits abgeschlossenen Sanierungsprojekte durchgeführt. Danach begann die Untersuchung, wie die in dem Sanierungsgutachten von BGC definierten, neuen medizinischen Strukturen durch bauliche Erweiterungen oder Neubauten optimal umgesetzt werden können. Die Strukturvorgaben des Gutachtens wurden dafür in Grobflächenprogramme für die einzelnen Standorte übersetzt und mit den Bestandsflächen abgeglichen. Anhand der daraus resultierenden Bauvolumina wurden alternative Lokalisierungen für die jeweiligen Neu – und Erweiterungsszenarien skizziert und mit der Geschäftsführung des Klinikums München abgestimmt. Für die jeweilige präferierte Alternative wurden anhand des Grobflächenprogramms Schemagrundrisse mit Kennzeichnung der Erschließung, der Nutzungsverteilung mit Darstellung der Kernräume sowie der funktionalen Beziehungen entwickelt. Die planungs- und baurechtlichen Aspekte, verkehrliche Erschließung sowie Freiflächengestaltung wurden in Form differenzierter Lagepläne behandelt.

Der Nachweis einer, in der Regel abschnittsweisen, Umsetzung der jeweiligen Maßnahme erfolgte anhand von schematisierten Lageplänen mit Darstellung der einzelnen Bauphasen. Zusätzlich wurden der Investitionsbedarf sowie ein möglicher Mittelabfluss dargestellt.

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