Klinikum Heidenheim

Bettenhaus

Die im wesentlichen aus den 1970er Jahren stammende Bausubstanz des 1887 eröffneten Klinikums in Heideheim weist erhebliche Flächendefizite auf und entspricht an vielen Stellen nicht mehr den heutigen Brandschutz-Anforderungen. Die Zielplanung sieht deshalb eine schrittweise Modernisierung und Neustrukturierung des Klinikums vor.

Als erste Maßnahme wird ein Bettenhaus mit ca. 230 Betten im westlichen Teil des Klinikareals errichtet.

Hier werden Allgemeinpflegestationen, ergänzt um die Palliativeinheit, Infektionsabteilung, Interdisziplinäre Aufnahmestation

einschließlich Notfallversorgung, Intensivmedizin, Intermediate Care und das Labor untergebracht. Die lichtdurchfluteten Patientenbereiche öffnen sich größtenteils über großzügige Glasfassaden zu raumbreiten Loggien, welche das Fassadenbild des Neubaus prägen.

Dieses bezieht seinen besonderen Reiz aus dem spannungsvollem Kontrast zwischen geschlossenen Ziegelflächen an den Stirnseiten, den umlaufenden massiven Ziegelrahmen und der Betonwabenstruktur der Loggien mit ihren transparenten Glasflächen.

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