Klinikum Friedrichshafen

Mutter-Kind-Zentrum

Um den Klinikbau der 1970er Jahre zukunftsfähig zu machen, wurde ein neues interdisziplinäres Mutter-Kind-Zentrum mit 55 Betten konzipiert.

Auf einer nahezu quadratischen Grundfläche mit zentralem Innenhof sind im Untergeschoss Personalumkleiden, Archiv- und Technikflächen angeordnet. Im Erdgeschoss verfügt der Neubau über einen großzügigen eigenen Eingangsbereich, Arztdienste und Ambulanzen. Im 1. Obergeschoss liegt die Kinder- und Säuglingspflege, während im Geschoss darüber die Wöchnerinnen und die Entbindung mit Eingriffsraum ebenengleich zu der OP-Abteilung im Bestand untergebracht sind.

Mit Anbindung an die Zentralklinik, flankierend zu Haupteingang und Vorplatz, setzt der Neubau die städtebauliche Prägung fort und orientiert sich an den vorhandenen Baufluchten. Die platzseitige Eingangssituation wird durch eine Unterschneidung des Erdgeschosses betont.

Die Fassaden nehmen bei eigenständiger Materialität in Form der durchlaufenden metallischen Brüstungsverkleidung die horizontale Gliederung des Bestandes auf, wobei die Fensterbänder durch Faserzementplatten farbig akzentuiert werden.

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