20.10.2023
SPATENSTICH ZUM ERSATZNEUBAU WICHERNHAUS: KLINIKUM RUMMELSBERG

Am 19. Oktober 2023 fand der feierliche Spatenstich zum „Ersatzneubau Wichernhaus“ am Krankenhaus Rummelsberg in Anwesenheit des Ministerialrats Alexander Kraemer, zuständig für das Referat 23 „Krankenhausrechtsetzung, Krankenhausförderung, Telemedizin im Krankenhaus“, einen Großteil der Chefärzte um den Ärztlichen Leiter Prof. Dr. Richard Stangl und der Pflegedirektion statt.

Das Vorhaben wurde von Amtschef Dr. Winfried Brechmann als „Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft für die Region, für Mittelfranken, für Bayern aber auch für Deutschland“ bezeichnet.

Der Neubau ist als fast quadratischer Baukörper geplant. Auf vier oberirdischen Geschossen entstehen 158 Betten, die ausschließlich als Ein- und Zweibettzimmer realisiert werden. Zudem werden acht OP-Säle gebaut, mit der Reserve auf einen weiteren OP-Saal.

Die Projektkosten belaufen sich auf ca. 150 Millionen Euro inklusive des Abrisses des bestehenden Wichernhauses.

Das Krankenhaus Rummelsberg unter der Trägerschaft der Sana Kliniken AG wird 50 Millionen Euro aus Eigenmitteln zur Verfügung stellen. Amtschef Dr. Brechmann sicherte eine Förderung durch den Freistaat Bayern in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro zu.

Aktuell rollen vor Ort die Bagger und Laster. Bis Mai 2024 soll die Baugrube inklusive der Einbringung von 266 Bohrpfählen als Tiefgründung errichtet sein. In drei Jahren soll der Neubau bezogen werden.

sana.de



09.10.2023
Auftrag für den Neubau des Zentralklinikums Eichsfeld in Heiligenstadt

Im europaweiten VgV für die Vergabe der Generalplanerleistungen für den Neubau des Zentralklinikums Eichsfeld in Heiligenstadt hat LUDES den Zuschlag erhalten.

Der Neubau des Krankenhauses mit rund 20.000 m² Nutzfläche und rund 290 Betten soll eingebettet in einen Gesundheitscampus in Südhanglage am nördlichen Rand von Heiligenstadt entstehen.

Der Bau des Zentralklinikums stellt einen Meilenstein in der Versorgung der Menschen im Landkreises Eichsfeld dar. Die bisher dezentral strukturierte Klinik wird in Zukunft unter einem Dach im Sinne einer hochmodernen, leistungsstarken und zukunftsweisenden medizinischen Versorgung neu gebaut.

Das bauliche Konzept sieht einen flachen Gebäudekörper mit großen, gartenartigen Innenhöfen vor, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Eine enge Verbindung und Durchlässigkeit von Innen- und Außenräumen stehen im Zentrum des Konzepts und schaffen eine helle, freundliche und naturnahe Atmosphäre im Innern des Gebäudes. Gerade in der prominenten, weithin sichtbaren Lage des neuen Klinikbaus am Hang nördlich der Stadt schafft der flache, horizontal gelagerte und an den Hang geschmiegte, elegante Baukörper ein weithin sichtbares Signet für eine moderne, leistungsstarke und patientenorientiere Gesundheitsversorgung in der Region.  Der große, mittig in den Gebäudekörper eingeschnittene Hof dient als zentraler, großzügig dimensionierter Klinikgarten und ist Ort der Begegnung und des Verweilens für Patienten, Besucher und Personal.

Ein Novum des Neubaus liegt im Patientenkomfort: So ist das neue Haus als das erste größere Krankenhaus in Deutschland mit ausschließlich 1-Bett-Zimmern geplant, wodurch nachweislich auch der Heilungsprozess wesentlich verbessert wird.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die spannende neue Aufgabe.



14.09.2023
Grundsteinlegung des SancuraParks auf dem Lagarde-Campus in Bamberg

Gemeinsam mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales Melanie Huml erfolgte am 14.09.2023 die feierliche Grundsteinlegung des SancuraParks auf dem Lagarde-Campus in Bamberg.

Der von LUDES als Generalplaner geplante Neubau besteht aus einem Quartiershaus (Demenzzentrum) mit 118 Pflegeplätzen, einem Forschungs- und Praxisgebäude, dem sogenannten „Medical Valley Center“ sowie einem Parkhaus mit rund 570 Stellplätzen. Er ist Teil eines neu entstehenden zukunftsfähigen Stadtquartiers auf einem ehemalig militärisch genutzten Gelände östlich der Bamberger Innenstadt.

Aktuell wird die Baugrube ausgehoben, die Rohbauarbeiten beginnen Oktober. Die Inbetriebnahme des Quartiershauses ist Ende 2025 geplant.

radio-bamberg.de

tvo.de

 



06.09.2023
Spatenstich zur Generalsanierung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 6. September 2023 der Spatenstich zur Generalsanierung des Klinikums Altmühlfranken Weißenburg zusammen mit dem Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek feierlich statt.

Der Spatenstich ist der Auftakt des 1. Bauabschnittes, der den Neubau eines Funktionsgebäudes mit anschließender Sanierung des bestehenden Eingangsbereiches sowie den Umbau des bisherigen Funktionsgebäudes beinhaltet. Der Funktionsneubau als erster Teilbereich dieses 1. Bauabschnittes ist als ein kompakter Baukörper mit direkter Anbindung an den Bestand vorgesehen. In ihm werden die OP-Abteilung, die Intensivstation, der Entbindungsbereich, die Röntgenabteilung und eine Endoskopie untergebracht; ergänzt werden die Abteilungen durch eine Notaufnahme mit neu situierter Liegendkrankenzufahrt.

Aktuell werden vor Ort Vorabmaßnahmen wie ein Ersatzparkplatz und Spartenverlegungen ausgeführt, die Baugrube des Neubaus soll ab Anfang Januar 2024 ausgehoben werden.

www.stmgp.bayern.de



21.07.2023
Eröffnung Neubau Pflege- und Funktionstrakt Karolinen-Hospital Arnsberg

Am 14.07.2023 hat die Eröffnung des Notfall- und Intensivzentrums am Karolinen-Hospital mit einem großen Festakt in Arnsberg stattgefunden Der Neubau geht ab dem 20.07.2023 zur Patientenversorgung in Betrieb.

Im Jahr 2018 ist die Entscheidung gefallen, ein neues Konzept für die Weiterentwicklung der somatischen Versorgung am Standort Karolinen-Hospital zu erarbeiten. Die bauliche Erweiterung ist die Fortsetzung der strategischen Entwicklung des Klinikums Hochsauerland, insbesondere der konsequenten und zukunftsweisenden Zentrumsstrategie. So kann dem Krankenhausplan NRW, dem vorliegenden Feststellungsbescheid, dem Beschluss zur Festlegung der Notfallversorgung des GBA sowie den Vorgaben der BG/ DGUV entsprochen werden.

Das Gebäude beinhaltet auf der ersten von sieben Ebenen Ambulanzen sowie Personalumkleiden. Darüber ist der Hauptgang sowie die ZNA mit LKV-Halle und 24h-Eingang angeordnet. Hier sind auch die Radiologie sowie die Kardiologie in direkter Nachbarschaft verortet.

Im dritten Geschoss befindet sich der neue Zentral-OP mit zehn OP-Sälen inklusive Hybrid- und Robotik-OP. In den darüberliegenden vier Geschossen sind insgesamt 225 Betten, davon 51 Intensivbetten verortet. Insgesamt wurden ca. 11.000m² Nutzfläche neu geschaffen.

Ergänzend beinhaltet das Projekt auch den Neubau eines separaten Technikgebäudes mit 2 BHKWs und einer NEA mit 2 Diesel-Aggregaten, die Errichtung eines bodengebundenen Hubschrauberlandeplatzes in unmittelbarer Nähe zur Notfallversorgung sowie einer neuen, großen Parkplatzanlage mit 472 Stellplätzen direkt auf der gegenüber liegenden Straßenseite.



23.06.2023
EINWEIHUNG BA 1 UND GRUNDSTEILEGUNG BA 2 KLINIKUM TRAUNSTEIN

Am 23.06.2023 wurde der erste Bauabschnitt der Gesamtentwicklung des Klinikums Traunstein feierlich eingeweiht. Der Neubau umfasst die neue Eingangshalle mit Servicefunktionen und der neuen Cafeteria sowie ein darauf aufgesetztes neues Bettenhaus bestehend aus vier Allgemeinpflegeebenen mit jeweils 38 Betten. Der Neubau zeichnet sich insbesondere durch die kompakten Strukturen mit kurzen Wegen und unter anderem dank der großen Fensterformate hellen und attraktiven Räumlichkeiten für Patienten und Personal in der Pflege aus.

Ebenfalls am 23.06. wurde der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt gelegt, der den nächsten wichtigen Entwicklungsschritt markiert und die Intensivmedizin sowie weitere Pflegestationen aufnehmen wird.

Basierend auf einer durch LUDES im Jahr 2017 erstellten Zielplanung wird das Klinikum Traunstein durch mehrere große Neubauabschnitte in den nächsten Jahren baulich grundlegend erneuert und somit attraktive und zugleich wirtschaftliche Strukturen für den zukünftigen Klinikbetrieb geschaffen. Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg am Klinikum Traunstein.



03.06.2023
Eröffnung Neubau Bettenhaus Coppenbrügge

Am Samstag, den 03.06.2023 wurde das neue Bettenhaus am Krankenhaus Lindenbrunn im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung eröffnet. Neben ca. 150 Besuchern wurde vom Vorstandsvorsitzenden Carsten Vetter und vom Geschäftsführer Daniel Borchert als besonderer Gast und Redner der Niedersächsischen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, begrüßt.

Insgesamt eine kurzweilige und sehr gelungen Eröffnungsfeier bei bestem Sommerwetter.
Die Bauarbeiten haben fast vier Jahre gedauert. Inklusive der noch anstehenden Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude beträgt der Kostenumfang des Projektes ca. 50 Millionen Euro. Das neue Bettenhaus umfasst auf drei Ebenen 105 Betten mit modernen Ein- und Zweibettzimmern. Im Sockelgeschoss befinden sich das neue Therapiebad sowie Technik- und Funktionsräume. Im Erdgeschoß sind Funktionsräume für Therapie und Diagnostik. In den Obergeschossen befinden sich die neuen großzügigen Patientenzimmer. Die Raumstrukturen sind an die besonderen Bedürfnisse der schwerpflegebedürftigen Patienten mit langer Verweildauer angepasst. Durch Ausstattungsmerkmale wie z.B. zusätzliche Sozialräume bietet der Neubau auch verbesserte Arbeitsbedingungen für das Personal.
Das Land Niedersaschen unterstützt das Bauvorhaben aus dem Sonderinvestitionsprogramm zur Sicherung der Krankenhausversorgung. Insgesamt beträgt die Förderung des Landes 22 Millionen Euro. Die restlichen Kosten, die nicht mit der Förderung vom Land gedeckt werden, übernimmt der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen e. V. als Trägerverein des Krankenhauses Lindenbrunn.
Für die LUDES Architekten – Ingenieure GmbH ein spannendes und herausforderndes Projekt, da wir nicht, wie Hr. Math. Ludes in seiner Reder hervorhob, mit einem weißen Blatt Papier, sondern mit einem halb fertigen Rohbau in dieses Projekt gestartet sind.
Vielen Dank an alle Kollegen, die sich mit in dieses Projekt eingearbeitet und dafür gesorgt haben, dass das Bettenhaus trotz eines Generalplanerwechsels fertig gestellt wurde.


28.04.2023
GRUNDSTEINLEGUNG ELTERN-KIND-ZENTRUM FRIEDL SCHÖLLER-HAUS KLINIKUM NÜRNBERG SÜD

Am 28.04.2023 fand unter Beisein des Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der Schirmherrin des Projektes, Frau Karin Baumüller- Söder, dem OB Marcus König, Vertretern der Klinik und Projekt-beteiligten die Grundsteinlegung für das durch LUDES als Generalplaner und Architekt betreute Kinderklinikum mit Geburtshilfe statt.
Die Klinik führt die Klinik für Neugeborene und Kinder und Jugendliche, die Klinik für Kinderchirurgie und Urologie, die Klinik für Geburtshilfe und die Kinder- und Jugendpsychatrie in einem Gebäude zusammen.
Auf 5 Ebenen sind insgesamt 216 Betten , 2 OPs, 8 Kreissäle, 19 Betten Neonatologie, 60 Betten Pädiatrie eine IMC und Intensivstation und eine zentrale Kindernotaufnahme geplant.
Die Förderung für das Projekt durch den Freistaat Bayern beläuft sich auf rund 119 Mio. €.
Wie das neue Gebäude, das den Namen Friedl Schöller-Haus tragen wird, einmal aussehen wird, erläuterte Dr.-Ing Michael Ludes: „Bauen für Kinder – und für kranke Kinder gilt das im besonderen Maße – kann nur gelingen, wenn wir uns schon im Planungsprozess der von Erwachsenen verschiedenen Weise bewusst werden, in der Kinder Ihre Umgebung wahrnehmen. Bei diesem Perspektivwechsel gab das durch das Jugendamt der Stadt Nürnberg initiierte Beteiligungsprojekt wichtige Impulse. Ziel ist es, mit dem neuen Friedl Schöller-Haus ein bauliches Umfeld zu schaffen, das die Genesung kranker Kinder unter Einbeziehung Ihrer Familien in bestmöglicher Weise unterstützt.“
Die Inbetriebnahme der Klinik ist Ende 2026 geplant.



17.04.2023
WETTBEWERB NEUES HAUS „ENTEGAST“ FACHPFLEGEEINRICHTUNG LÖRRACH – 2. RANG

Unser Entwurf für den Neubau der Fachpflegeeinrichtung in Schopfheim-Wiechs bei Lörrach belegte unter 16 Arbeiten den 2. Rang und erhielt den 3. Preis. Der Neubau des Eigenbetriebs Heime des Landkreis Lörrach soll ein neues Zuhause für 90 pflegebedürftige Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen werden.

Unser Entwurf sieht die Verteilung der Wohngruppen und übrigen Nutzungen auf drei einzelne Baukörper und damit die Schaffung einer dorfähnlichen städtebaulichen Struktur vor. Die Baukörper werden über einen in die Topographie eingebetteten gemeinsamen Sockel miteinander verknüpft. Der Entwurf entstand in einer Arbeitsgemeinschaft mit Stella Birda Architektur.

Wir gratulieren dem Wettbewerbsteam und freuen uns über die Auszeichnung.