16.09.2021
ORTHOPÄDISCHE KLINIK TEGERNSEE – RICHTFEST FÜR NEUBAU THERAPIEZENTRUM

Gemeinsam mit Chefarzt Tobias Kraus, dem kaufmännischen Direktor der Orthopädischen Klinik Tegernsee, Harald Schuster, der Pflegedienstleiterin Katja Heydenreich, Christian Heide von der DRV Bayern Süd und Bürgermeister Johannes Hagn wurde das Richtfest für die neue Therapiehalle der Orthopädischen Klinik am Tegernsee gefeiert.

Mit dem als Holzbau konzipierten Erweiterungsbau wird ein wesentlicher Baustein im Sanierungsprozess der gesamten Klinik gelegt und die Klinik erhält attraktive und modernste Therapieräume mit Blick auf den Tegernsee. Die Fertigstellung ist für Mai 2022 geplant. Die Besonderheit des Projekts liegt in der auf eine bestehende unterirdische Tiefgarage aufgesetzten Holzständerkonstruktion, die eine raumbildende Holzrasterdecke trägt.

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier:

Tegernsee – Orthopädische Klinik

Vor dem Panorama des Tegernsees fasste Chefarzt Professor Kraus zusammen: „Mit der neuen Therapiehalle schaffen wir den Befreiungsschlag in der Entwicklung der Klinik und uns gelingt endlich der Brückenschlag zum See.“



22.07.2021
Wettbewerb Neubau Zentralklinik Diepholz - 1. Preis

Unser Entwurf für den Neubau der Zentralklinik Diepholz wurde unter zwölf Arbeiten mit dem ersten Preis auszeichnet. Wir freuen uns, dass unser innovatives Konzept, das über ein alternatives Schichtungsmodell einen flachen Baukörper entwickelt, gewürdigt wurde.

Das klar definierte, längsrechteckige Volumen zeigt sich zum Klinikplatz hin als nur dreigeschossiger Bau, der den menschlichen Maßstab aufnimmt und sich wie selbstverständlich mit der umgebenden Landschaft verzahnt. Es entsteht – im Gegensatz zum weit verbreiteten Bild eines Krankenhauses – ein niederschwelliges und menschliches Gebäude, das den ankommenden Patienten und Besuchern Angst nimmt und ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrautheit schafft.  Hervorstehendes Merkmal ist neben der flachen Gebäudekubatur auch der parkähnliche, weitläufige Garten im Zentrum des oberen Gebäudeteils, der ein besonderes, zusätzliches Angebot für Patienten, Besucher und Personal zum Verweilen bietet.

Weitere Informationen und Stimmen sind hier zu finden:

https://zentralklinik-lkd.de/aktuelles/

Der Neubau des Klinikums wird rund 340 Betten und eine Bruttogeschossfläche von ca. 40.000 m² aufweisen. Wir freuen uns auf diese besondere Aufgabe!

 



20.07.2021
ORTENAU KLINIKUM LAHR, SANIERUNG UND TEILNEUBAU

Für die Sanierung und den Teilneubau des Ortenau Klinikums in Lahr wurde zur Vergabe der Planungsleistungen Gebäude und Innenräume ein EU-weites VgV-Verfahren durchgeführt. Dieses Verfahren konnte LUDES für sich entscheiden.

Das Klinikum Lahr ist Teil des kommunalen Klinikverbunds „Ortenau Klinikum“ im Ortenaukreis. Es wird im Zuge der Agenda 2030 zu einem Maximalversorger ausgebaut. Es werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und Teilneubauten durchgeführt mit denen das Klinikum an die neuen Strukturen angepasst wird. Für den klinischen Betrieb ist eine Gesamt-Nutzfläche von ca. 26.500 m² vorgesehen. Für die gesamten Maßnahmen wurden Kosten in Höhe von ca. 183 Mio. EUR veranschlagt. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2033 vorgesehen.



29.06.2021
LAGARDE 2 – BEAUFTRAGUNG FÜR DEN NEUBAU

Bei dem VgV-Verfahren für die Vergabe der Generalplanungsleistungen zur Erstellung des Neubaus Lagarde 2 – Quartiershaus (Demenzzentrum) und Medical Valley Center Bamberg hat LUDES den Zuschlag erhalten. Das Demenzzentrum soll innovatives und zukunftsweisendes betreutes Wohnen für Senioren mit dem Schwerpunkt Demenz im Quartierhaus beinhalten. Bei dem Medical Valley Center handelt es sich um ein Innovationszentrum für Digitale Gesundheitswirtschaft als attraktive Umgebung. Beide Themenbereiche werden in einem gemeinsamen Bauwerk realisiert, welches auf dem Gelände der ehemaligen amerikanischen Lagarde-Kaserne in Bamberg-Ost errichtet werden soll. Die Fertigstellung des 22.000 m² großen Neubaus soll im Jahr 2025 erfolgen.



25.06.2021
ORTENAU KLINIKUM IN OFFENBURG – RICHTFEST FÜR ZENTRAL-OP

Gemeinsam mit Geschäftsführer Christian Keller, Oberbürgermeister Marco Steffens, Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger, Vertretern der beteiligten Planungsbüros und Bauunternehmen und zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der OP-Teams der Klinik wurde das Richtfest für den neuen Zentral-OP-Bereich am Ortenau Klinikum in Offenburg gefeiert. Acht Monate nach dem Spatenstich betonte Keller: „Wir freuen uns, dass wir unsere Klinik in Offenburg mit dem Neubau des Zentralen-OP-Bereichs zukunftssicher für die kommenden Jahre machen und beste Voraussetzungen für eine erstklassige Patientenversorgung bis zur Inbetriebnahme des Klinikneubaus in Offenburg gewährleisten können“.

Die Fertigstellung des Zentral-OP ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Der Neubau ist direkt an das Hauptgebäude angebunden und wird im Erdgeschoss einen Linksherzkathetermessplatz mit kardiologischer Funktionsdiagnostik erhalten. Die neuen modernen OP-Säle liegen dann im 1. Obergeschoss ebenengleich neben der alten OP-Abteilung, die im Anschluss u.a. für die notwendigen OP-Nebenräume wie den Aufwachraum umgebaut wird.



31.03.2021
Spatenstich Erweiterung und Sanierung Orthopädische Klinik Tegernsee

Mit einem offiziellen Spatenstich begannen am Mittwoch die Bauarbeiten für das neue Therapiegebäudes der Orthopädischen Klinik Tegernsee. Der Neubau bildet als erster Bauabschnitt den Auftakt zur Generalsanierung der Klinik. Das komplett als Holzbau errichtete Gebäude wird das Therapieangebot der Klinik wesentlich erweitern und den Patienten modernste Behandlungsmöglichkeiten in einem attraktiven Umfeld bieten.

Das Grundstück für den Neubau liegt südlich der Bestandsklinik in exponierter Lage oberhalb des Tegernsees, was Gerald Weiß, Abteilungsleiter Kliniken der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd bei der feierlichen Zeremonie mit dem weiten Panorama des Tegernsees und der Berge vor Augen treffend zusammenfasste: „Es ist der schönste Fleck am Tegernsee“. Neben der hohen Funktionalität und Wirtschaftlichkeit stand auch aus diesem Grund die aus der Konstruktionsweise abgeleitete Architektursprache des Neubaus bei der Konzeption des Projekts besonders im Fokus.



25.03.2021
Wettbewerb Neubau Ortenau Klinikum Offenburg, 1. Preis

Unser Entwurf für den Neubau des Ortenau Klinikums Offenburg wurde unter 15 Beiträgen im europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Neben dem Neubau des Krankenhauses mit rund 730 Betten umfasste der Wettbewerb weitere Baukörper mit ambulanten und zentralen Einrichtungen, die um Verbund mit dem Krankenhaus einen neuen Klinik-Campus bilden.

 

Die primäre Zielsetzung Konzepts liegt darin die funktionalen Anforderungen betrieblich und wirtschaftlich optimal umzusetzen und gleichzeitig einen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter qualitätsvollen Ort der Heilung, des Arbeitens und des Verweilens zu schaffen. Das Konzept sieht eine klar strukturierte Baukörpersituation mit einem zweigeschossigen Funktionssockel und zwei aufgesetzten viergeschossigen Atriumbaukörpern mit den Pflegestationen vor. Die zweigeschossige, zum Vorplatz orientierte Eingangshalle schafft Übersicht und Orientierung. Von hier aus wird  die natürlich belichtete Magistrale erschlossen, die sich von West nach Ost durch den aufgelockerten Sockelbau erstreckt und die zentralen Erschließungsknoten anbindet. Innenhöfe schaffen Tageslicht- und Außenraumbezug für alle Arbeits- und Aufenthaltsbereiche. Die Patientenzimmer sind durchweg außenorientiert und haben freien Blick in die Umgebung.

 

Die Betriebsstelle Offenburg ist ein Maximalversorger. Mit seinen ca. 2.700 Mitarbeitern versorgt die Betriebsstelle Offenburg zukünftig rund 42.000 vollstationäre und 160.000 ambulante sowie vor- und nachstationäre Fälle und ist mit seinen 724 Betten zentral im Ortenaukreis Anlaufpunkt für alle Patienten. Das Leistungsspektrum ist durch seine Vielzahl an Fachabteilungen breit aufgestellt und bietet die bestmögliche Versorgung für die Patienten unter einem Dach. Das Ortenau Klinikum Offenburg erfüllt seinen Versorgungsauftrag in den neuen Strukturen auf dem höchsten medizinischen Niveau und nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand, um eine nachhaltige, interdisziplinäre und patientenorientierte Versorgung zu ermöglichen. Für die Gesamtmaßnahme wurden Gesamtinvestitionskosten von rund 345 Millionen € brutto ermittelt.



12.02.2021
München, 3. Preis beim Planungswettbewerb für Neubau des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zusammen mit unserem Generalplanerteam haben wir für unseren Beitrag zum zweiphasigen Planungswettbewerb für den Neubau des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München Großhadern den 3. Preis erhalten!

Für die einmalige Chance des beinahe kompletten Neubaus eines der bedeutendsten Universitätsklinika Europas zeigt LUDES Konzept die Vision eines neuen, menschlichen Klinikums Großhadern auf, das von der ungeliebten und unmenschlichen Maschinenästhetik des Krankenhauses abrückt und zum Ziel hat Menschlichkeit, höchste Funktionalität und gestalterischen Anspruch in Einklang zu bringen.

Dazu setzt LUDES auf eine neue, moderne Krankenhaustypologie und vollzieht eine bewusste Abkehr von der Gebäudetypologie, die in der Zielplanung von 2018 für den Campus Großhadern bereits schematisch aufgezeigt wurde: Der „Kammstruktur“. Bei dieser eher maschinenartigen Krankenhaustypologie werden die Patientenzimmer in regalartigen Riegeln gestapelt und zueinander anstatt in die freie Umgebung ausgerichtet und verlieren damit den Bezug sowie den Ausblick in die Umwelt. Gerade an einem attraktiven Ort wie dem Campus Großhadern mit seinen weiten Blicken insbesondere nach Süden in die Alpen und ausreichenden Flächenressourcen erscheint dieser Typus, der in der Regel eher notgedrungen in räumlich stärker beengten Situationen zur Anwendung kommt, ungeeignet.

Die Umsetzung dieser Struktur aus der Zielplanung würde aus Sicht von LUDES bereits im Vergleich zum bestehenden Bettenhaus aus den 70er Jahren – dem sogenannten „Toaster“ von Großhadern -, der trotz zahlreicher baulicher und technischer Mängel in der Ausrichtung seiner Patientenzimmer mit freiem Blick auf die Alpen und die Stadt München große Qualitäten besitzt, einen erheblichen Rückschritt in der Qualität und Attraktivität der Pflegestruktur für die über 1500 Betten des neuen Krankenhauses bedeuten.

Das städtebauliche Konzept von LUDES sieht dahingegen entsprechend der fünf neuen, medizinischen Zentren fünf sogenannte „Pflegetürme“ vor, die auf einem begrünten Funktionssockel frei versetzt platziert werden und sich gegenseitig nicht den Blick blockieren. Diese fünf höhengestaffelten und spannungsreich platzierten Baukörper bilden das neue, unverwechselbare und weithin sichtbare Signet des Klinikums. Die dynamische städtebauliche Komposition der fünf Türme trägt ein dem Klinikum angemessen selbstbewusstes und doch menschliches Bild nach außen. In den Pflegetürmen werden alle Patientenzimmer nach Außen in die freie Umgebung mit Blick auf die Stadt München und die Alpen ausgerichtet, anstatt sich wie in der Kammstruktur der Zielplanung angedacht gegenseitig anzusehen.

Der filigran gestaltete, nur zweigeschossige Sockelbau erdrückt den Besucher und Patienten nicht mit seiner Baumasse, sondern nimmt in seiner Höhe und Niederschwelligkeit den menschlichen Maßstab auf und trägt somit zum menschlichen Bild des Klinikums bei. Ein leichtes, weit spannendes Vordach über die gesamte östliche Stirnseite des Baukörpers bildet eine großzügige, einladende Geste zur Markierung des neuen Haupteingangs. Dieser bildet den Auftakt der zweigeschossigen, lichtdurchfluteten Magistrale, die sich entlang eines großen durchlaufenden Gartenhofes – der „grünen Fuge“ – von Ost nach West durch das gesamte Gebäude spannt und beste Voraussetzungen für eine einfache Orientierung für Besucher und Patienten schafft. Die vorgeschlagenen Fassaden kleiden die Baukörper in ein filigranes Gewand, das Leichtigkeit und Helligkeit schafft und dem Klinikum ein unverwechselbares und architektonisch prägnantes, neues Gesicht gibt.

Der Wettbewerb umfasste im Ideenteil die städtebauliche Planung für die bauabschnittsweise Gesamtneubaukonzeption des Universitätsklinikums. Im Realisierungsteil wird der erste Bauabschnitt des Großprojekts konkretisiert. In dessen Rahmen entstehen drei Zentren auf einer Fläche von insgesamt rund 70.000 m². Dieser erste Bauabschnitt deckt rund 60 Prozent des gesamten Bauvolumens des neuen Klinikums ab. Der Freistaat investiert in diesen ersten Bauabschnitt rund eine Milliarde Euro.

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Jeder der drei Siegerentwürfe bietet ein vielversprechendes und überzeugendes Modell für die neuen Klinikgebäude in Großhadern. Sie alle zeigen eine echte Vision, wie medizinische Forschung und hochmoderne Patientenversorgung im 21. Jahrhundert aussehen können. Sie bieten der Belegschaft erstklassige Rahmenbedingungen für ihren Dienst am Menschen und den Patientinnen und Patienten optimale Voraussetzungen für ihre Behandlung. Zudem werden sie den hohen baulichen Ansprüchen und Anforderungen an ein Universitätsklinikum der Zukunft gerecht und werten gleichzeitig das städtebauliche Bild auf. Mit diesem Milliardenprojekt sichern wir Zukunft – für die Patientinnen und Patienten ebenso wie für die gesamte Belegschaft.“

Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, ehemaliger Ärztlicher Direktor des LMU Klinikums München und Jurymitglied, ergänzt: „Mit den Siegerentwürfen können wir die Ziele einer patientenorientierten Medizin mit wohltuender Atmosphäre für Patienten wie Mitarbeiter bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Funktionalität und kurzen Wegen umsetzen.“



08.02.2021
Wettbewerb Ortenau Klinikum Achern - 2. Preis

Der Beitrag für den Wettbewerb Neubau Ortenau Klinikum Achern von LUDES wurde unter 15 Beiträgen im europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Im Zuge der Neugestaltung der Kliniklandschaft im Ortenaukreis soll in Achern ein neues Klinikum der Grund- und Regelversorgung mit rund 250 Betten zur langfristigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung entstehen. LUDES Konzept sieht einen niederschwelligen Baukörper vor, der sich natürlich in die Umgebung einfügt, dem Klinikum auch über seine aus regionalen Hölzern gefertigten Fassaden eine eigenständige, starke Identität verleiht und zugleich in seiner kompakten Grundkonzeption höchsten funktionalen und wirtschaftlichen Ansprüchen gerecht wird. Wir freuen uns über den 2. Preis!